First Chirp Bremen

Minus 0,5 Grad Celsius zeigte das Display meines Motorrades vorgestern an. Die Straßen waren trocken und am Himmel waren vereinzelt ein paar kleine Stücke blauen Himmels zu erkennen. Bestes Wetter also, um ohne Insektenflug und andauerndes Andere-Motorradfahrer-Grüßen-Müssen ;-) eine kleine Ausfahrt zu unternehmen.

Seit einiger Zeit gibt es von Garmin eine neue kleine Spielerei fürs Geocaching: Chirp. In diesem Gerät kann man ein paar Informationen unterbringen, die dann von GarminOutdoor-GPSr empfangen werden können, wenn sich beide Geräte nah genug beieinander befinden.Bei einem Geocaching-Stammtisch vor etwa vier Wochen hatte ich die Gelegenheit das Ganze erstmals auszuprobieren. Die dabei übermittelten Koordinaten bin ich dann jetzt mit dem Motorrad angefahren, um den Geocache zu finden und mich in den Logstreifen einzutragen.

Ich schwöre, dass ich wirklick kein Verbotsschild gesehen habe ;-) , jedenfalls befand ich mich plötzlich mit dem Motorrad mitten in einem Park. Der einzige Spaziergänger, dem ich hier begegnete, guckte mich zwar etwas irritiert an, ging dann aber zügig seiner Wege. Auf diese Weise habe die Mini-Dose quasi als Drive-In-Cache gefunden.

Zufrieden, und doch ein klein wenig durchgefroren, bin ich direkt wieder nach Hause gefahren – um dann später noch ein paar Stunden, zusammen mit meinem Teamkameraden, in einer (natürlich eiskalten) Scheune beim Slotracing zu verbringen. So langsam könnte es draußen eigentlich mal ein paar Grade wärmer werden …

Achim in the Dark

Zum Geocachen ist das Wetter zur Zeit irgendwie nicht so richtig geeignet, zumindest wenn es sich um einen ausgewiesenen Schönwettercacher wie mich handelt. Wie schön, wenn man noch ein Zweithobby ;-) hat: Slotracing!

In der Scheune der Slot-Freunde Achim war es gestern Abend zwar auch nicht so richtig kuschelig warm, insgesamt konnten unsere beiden Gasheizstrahler aber gut gegen die Kälte ankämpfen, die, nach kurzer Vorfrühlingsepisode, wieder in Norddeutschland Einzug gehalten hatte. Während es draußen lustig am schneien war, haben wir drinnen bei abgedimmter Beleuchung unser “Nachtrennen” gefahren.

Etwa die Hälfte der Clubmitglieder war mit beleuchteten slot.it-Fahrzeugen zu diesem besonderen Wettbewerb angetreten.

Ich hatte von zuhause zwölf Tipp-Kick-Lampen mitgebracht, die an den neuralgischen Punkten aufgestellt wurden und die Bahn an diesen Stellen partiell beleuteten. Dadurch dass es im Rest des Raumes nahezu dunkel war, war es direkt ein wenig anstrengend, sein Auto immer im Blick zu haben. Diese “Herausforderung” haben alles Teilnehmer souverän gemeistert ;-) .

Das Ganze hat allen Beteiligten extrem Spaß gemacht. “Man, ist das geil!” war wohl der am meisten gebrachte Spruch dieses Abend. Auf jeden Fall haben wir einstimmig beschlossen: “Das machen wir bald mal wieder!!!”.

slot.it BMW McLaren –> mit Licht

Den Anstoß hatte unser Thomas von den Slot-Freunden Achim gegeben: “Wie wäre es denn, wenn wir mal ein Auto mit Licht versehen würden, und ein “Nachtrennen” veranstalten würden?!”. Nachdem allgemeines Interesse signalisiert wurde, kaufte er die benötigten Teile für uns – und versah uns mit den nötigen Informationen für den Einbau:

Neben den Teilen und dem Schaltplan gab es noch allerlei gute Ratschläge ;-) . Die LEDs habe auch prima in die Karosserie einbauen können – mit der Löterei war ich aber doch ein wenig überfordert …

Das hat dann dankenswerterweise der Thomas an für mich erledigt:




Am 12.02. ab 18:00 Uhr findet dann “Achim In The Dark” statt! Es werden etwa sieben oder acht Teilnehmer aus unserem Club mit von der Partie sein, und das Regelment steht noch nicht fest, aber wir werden mit Sicherheit eine Menge Spaß haben!!!

@ N 53° 00.591′ E 009° 02.008′ ;-)

Igitt!!! – Pipiecken-Caches mache ich nicht!

Stadtcaches machen wir eigentlich schon lange nicht mehr, es sei denn, sie befinden sich in Parks oder haben eine interessante Geschichte zu erzählen. Wir möchten lieber in schöner Natur suchen, als nach magnetischen Micros unter Alkleidercontainern, oder Telefonzellen-Nanos zu fingern – freilich während man dabei von mindestens zehn Augenpaaren beobachtet wird! Die (negative) Steigerung dieser ansich schon unschönen Ecken ist dann, wenn obendreien ist in selbige haufenweise Müll geworfen wurde, und/oder regelmäßig Notdurft verrichtet wird.

Eigentlich suchen wir unsere Caches recht bewußt aus, aber machmal geht leider auch aus den Logs (!) nicht hervor, wie dramatisch schlecht die Location ist. Heute war es mal wieder so weit. Vor dem Spaziergang an einem schönen Fluß und angrenzendem Park wollten wir noch einen Cache machen, der in der Nähe zu einer Brücke liegt – und diese auch zum Thema hat.

Neben einer Dönerbude, und hinter Baucontainern, zeigte das Navi 0 Meter an, in einer Ecke, die jeder Beschreibung trotzt. Überall Müll und Dreck, Zigarettenkippen und alte Eletrokabel, Plastik- und sonstige Abfälle.

Ich bin so was von sauer, dass einige Cacher anderen Cachern solche Dinge überhaupt zumuten mögen, und frage mich ernsthaft, ob die Owner solcher Dreckscaches wohl tatsächlich gerne selber in solchen Ecken suchen mögen?! Einmal mehr vermisse ich gerade schmerzlich die Möglichkeit Maluspunkte vergeben zu können …

Kinder muggeln meinen Cache

Hach ja. Es ist schon ein Kreuz mit der Cachepflege, wenn der Final ausgerechnet in einem Park versteckt ist, an dem es an schönen Tagen nur so vor Spaziergängern (samt spielenden Kindern) wimmelt ;-) . Da es sich um einen regular sized cache handelt, und die Gegend auch der gärtnerischen Pflege unterliegt, ist die Wahrscheinlichkeit eines regelmäßigen Verlustes der Dose eigentlich recht hoch. So gesehen habe ich mit diesem Cache über die Jahre noch Glück gehabt.

Jetzt ist aber wohl wieder soweit. Die letzten Finder haben ein sehr ehrliches, und sehr nettes Log geschrieben. Darin bedauern sie, dass sie beim Sichten des Behälters durch Kinder beobachtet wurden, und diese sich kurz darauf gleich die Dose geklaut hätten. Nach Wegwerfen, Wiederfinden und Wiederverstecken durch die letzten Finder – samt Belehrung an die Kinder, ist dieser Ort natürlich verbrannt. Ich habe den beiden Letztfindern mal so geantwortet:

“Hallo ihr Beiden.
Danke für das nette und ehrliche Log!
Macht euch keine Gedanken. So etwas passiert nun mal. Ich wurde ebenfalls schon einmal beim Zurücklegen einen Petlings in Palma de Mallorca von Kindern beobachtet. Tja was soll ich sagen, ich war der Letzte, der diesen Cache geloggt hat …
Sollte diese Dose nicht mehr gefunden werden können, muss ich schweren Herzens die Cachebeschreibung (aus 2003) anpassen, und den Final wo anderes hinlegen.
Es gibt aber wirklich schlimmere Dinge auf dieser Erde ;-) .
Man sieht sich beim Cachen …
Jörg”

Glücklicherweise lagen im Cache gerade keine Trackables! Naja, ich glaube ich werde mich mal vorab an den Reviewer meines Vertrauens wenden, damit der Final auch den nötigen Mindestabstand zu einem eventuell vorhandenen Versteck  eines anderen Multis einhält – bevor ich kunstvoll die Beschreibung anpasse ;-)

Zeitreise durch die gefundenen Geocaches der letzten sieben Jahre — Neue Favoritenpunkte verteilt

Ich habe die letzten Abende mal damit verbracht, meine derzeit 69 Favoritenpunkte bei geocaching.com zu verteilen.

Zu Weihnachten wurde ja die Geocaching-Gemeinde von der Firma Groundspeak mit ein paar neuen Features “beschenkt”. Neben der Statistik-Seite im Benutzerprofil (auch für basic member) ist die Favoriten-Funktion (leider nur für premium member) die zweite wichtige Neuerung. Beides wurde durchaus kontrovers diskutiert, das neue Bewertungssystem z.B. hier.

Für zehn gefundene Caches darf der geneigte Geocacher nun einen ebenfalls gefundenen Cache mit einem “Es-lohnt-sich-hinzugehen-Punkt” versehen. Mit dieser Maßnahme soll offensichtlich versucht werden, angesichts des Booms in den letzten Jahren (und der damit stark angestiegenen Anzahl ausgelegter Dosen), dem suchwilligen Geocacher ein Werkzeug an die Hand zu geben, lohnenswerte Caches aus der Masse herauszufiltern. Tatsächlich kann ich mich noch an Zeiten erinnern, als man einen Geocache absichtlich nicht gesucht hat, damit man “ein anderes Mal noch was zu suchen hat”; und in der z.B. ein Team von Hamburgern nach Bremen kam, wenn es in der Region fünf neue Caches zu finden gab ;-) . Das kann man sich heutzutage kaum vorstellen, war aber so.

In den letzten Jahren hat leider mit der stark angestiegenen Masse an Döschen nicht unbedingt die Klasse zugenommen, um es vorsichtig zu formulieren. Es wurden (nicht nur im urbanen Bereich) Filmdosen überall “hingeworfen”, also auch dort, wo eine vernünftige Dose mit attraktiven Inhalt durchaus legbar gewesen wäre. Dazu legen dann viele der neuen “Handy-App-Cacher” ;-) häufig genau die Art Dosen, die sie selbst dauernd finden, und deshalb für völlig normal halten. Naja, jedenfalls finde ich dieses neue Bewertungssystem aus besagten Gründen ziemlich gut, und habe mich deshalb auf eine virtuelle Zeitreise begeben, um heraus zu finden, welche 69 Caches der 690 Gefunden ich favorisieren möchte.

Bei der Durchsicht meiner Fundhistorie war ich überrascht, wie viele der alten, hochwertigen Caches mittlerweile im Archiv gelandet sind. Schade! Aber archivierte Caches nachträglich zu benoten finde ich persönlich eher sinnfrei, egal wie gut sie waren. Da ich zu jedem der in sieben Jahren gefundenen Caches auch Fotos habe, kann ich mich auch gut an jeden “erinnern”.

Ausgehend von den ältesten Founds, begann ich also meine Punkte zu verteilen. Dabei habe ich grundsätzlich Micros ausgelassen, es sei denn, diese Cachegröße ist für diese Örtlichkeit einfach notwenig, und obendrein die Geschichte, Aufgabe und/oder Lokation richtig gut. Da wir uns beim Cachen sowieso fast immer möglichst hochwertige Caches ausgesucht hatten, war ich nicht verwundert, gerade im September 2009 angekommen, mit meinen zu vergebenden Punkten schon früh am Ende gewesen zu sein. Also noch einmal die bereits benoteten Caches kritisch betrachtet, und ein paar Punkte wieder entfernt. Dann neu vergeben, und so weiter, und so weiter …

Jetzt sind sie alle vergeben. Und, ich hatte einen Heidenspaß bei dieser Zeitreise!

Wahnsinn, an welch interessanten Orten wir in all den Jahren so gewesen sind!

Neujahrsgeocaching

Die Wettervorhersage hatte gottseidank nicht Recht: Ein wunderschöner, sonniger Tag lud zum Neujahrsspaziergang ein!

Und da man als Geocacher natürlich nicht einfach so irgendwo spazieren geht ;-) , haben wir mal schnell nachgeschaut, wo man einen schönen Cache heben UND anschließend noch einen ausgedehnten Spaziergang machen kann. Unsere Wahl fiel auf eine Dose zwischen Worpswede und Neuhelgoland.

Dieser Cache hat so richtig Spaß gemacht: Große und saubere Dose. Randvoll gefüllt mit interessanten Tauschgegenständen. Und das Ganze obendrein noch in einem Luxus-Versteck aufbewahrt. Cacherherz, was willst Du mehr!

Nach dem obligatorischen “Trade and Log” sind wir nach Neuhelgoland weiter gefahren. Scheinbar war halb Bremen, Worpswede und Osterholz-Scharmbeck heute hier, so voll war es – aber eher im Ausflugslokal ;-) . Wir haben die platte Landschaft in winterlicher Helligkeit solange genossen, bis uns der eisige Wind wieder ins Auto zurück getrieben hatte. Jetzt hatten wir genug Appetit für eine Portion “Kohl und Pinkel”!

Frohes Neues Jahr!

Neues Logo für die Slot-Freunde Achim

Moin, liebe Slot-Freunde!

Nun, da der Weihnachtsstress vorüber ist, können wir uns vielleicht ja mal wieder den wirklich wichtigen Dingen widmen ;-)

Auf unserer “Jahreshauptversammlung” hatte ich mich ja bereit erklärt, unser Logo für T-Shirt-Druck und sonstige Verwendung zu überarbeiten und als Vektorgrafik bereitzustellen. Als Vorlage stand mir ein alter Aufkleber  zur Verfügung. Den habe ich dann abfotografiert,

dann in eine Vektorgrafik-Version umgewandelt und anschließend erste Modifizierungen vorgenommen:

Das Ganze noch schnell invertiert (so sieht es später auf den Shirts aus) und mit weiterem Design versehen:

Version 1 fanden Dirk und Manfred soweit gut, Thomas hatte noch einen Änderungswunsch: “Frontspoiler hervorheben” (die anderen Slot-Freunde haben sich leider nicht geäußert). Und so kam es zu Version 2. Neben dem Frontspoiler habe ich gleich noch weitere Änderungen gemacht. Unter anderem hatte ich den Heckspoiler weiter herausgearbeitet.

Zu dieser Version brachte Thomas dann noch die Anregung, den Heckspoiler noch weiter zu betonen. Daraufhin ist heute zwar die Version 3 entstanden. Ich persönlich finde V2 aber einfach ein bischen homogener.

Durch einen Klick auf die drei Abbildungen seht ihr das Logo – deutlich größer, und ohne Markierungen – in einem Extra-Fenster.

Bitte schaut euch die verschiedenen Versionen nochmals an, und schreibt eure Zustimmung, Ablehnung, euren Favoriten oder weitere Änderungswünsche direkt in den Kommentarbereich. Dankeschön!